Freitag, 3. März 2017

*Rezension* M. Leighton - Befreie mich

https://www.amazon.de/Befreie-mich-Pretty-Lies-Roman/dp/345341926X/ref=sr_1_3_twi_pap_2?ie=UTF8&qid=1485291772&sr=8-3&keywords=m+leighton
Reihe: All The Pretty Lies Bd.2
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 304 Seiten
Erscheinungsdatum: 9. Januar 2017
Originaltitel: All the Pretty Poses

Inhalt:
Kennedy Moore hat Jahre gebraucht, um ihr Leben wieder zu ordnen, nachdem Reese Spencer es zerstört hatte. Heute ist sie stark und unabhängig und verfolgt ihren Traum – Tänzerin zu werden. Da taucht eines Tages Reese auf und verspricht ihr, ein Vortanzen zu arrangieren. Kennedy muss nichts weiter tun, als hart zu arbeiten und Reese zu widerstehen. Klingt gar nicht so schwer, oder?

Rezension:
Ich habe Anfang des Jahres den ersten Teil der All the Pretty Lies Trilogie gelesen und da es mir ganz gut gefallen hat, habe ich natürlich auch den zweiten Teil gelesen.
Kennedy Moore hat einen Traum und zwar will sie Tänzerin werden, bis dahin tanzt sie in einem Club. Der Club gehört Reese Spencer, der ihr vor 14 Jahren das Herz gebrochen hat und fast ihr Leben zerstört hat. Jetzt macht er ihr ein Angebot, dass sie einfach nicht abschlagen kann. Sie soll für drei Monate auf einem seiner Schiffe arbeiten und dann verschafft er ihr ein Vortanzen. Sie nimmt sich vor Reese zu widerstehen, auch wenn er alles daran setzt, sie wieder in sein Bett zu kriegen.
Kennedy wird im Klappentext als starke und unabhängige Frau beschrieben und das ist sie auch, bis zu einem gewissen Punkt. Ich weiß, wie böse das jetzt klingt, aber Kennedy hat mich zwischendurch an eine läufige Hündin erinnert. (Ich weiß, Ich weiß - gemein) Aber sobald sie Reese auch nur einen Moment gesehen hat, hat sie schon fast gesabbert. Sie ist 29 und daher kein hormongesteuerter Teenager mehr, der sich nicht beherrschen kann. Ich konnte mich überhaupt nicht mit ihr identifizieren und hatte wirkliche Probleme eine Beziehung zu ihr aufzubauen.
Das fiel mir aber auch bei Reese schwer. Er ist reich, sieht gut aus, aber sonst war er eher ein arroganter Vollar*** . Auch das ist nicht besonders nett, aber leider habe ich nicht verstanden, warum er so war. Er ist absolut von sich selbst eingenommen und so selbstsicher, dass es schon gernervt hat.
Ich habe es selten, dass ich bei einem Buch so oft die Augen verdrehen musste, weil ich die Handlungen der Charaktere einfach nicht nachvollziehen konnte und ich das Buch auch zwischendurch weglegen musste. Ich habe aber bis zum Ende durchgehalten und bin auch froh darüber, denn am Ende wurde es doch noch halbwegs mitreißend. Obwohl es am Ende emotionaler wurde und trotz des Dramas blieben die Charaktere eher flach und oberflächlich, was ich wirklich schade fand. Ich hatte viel mehr erwartet.
Insgesamt war die Geschichte langatmig und ohne Tiefe, mit unsympathischen Charakteren und einer Story, die nichts neues in sich hatte.

2 von 5 Schmetterlinge für einen enttäuschenden zweiten Teil

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