Montag, 31. Oktober 2016

*Rezension* Jennifer Wolf - Nachtblüte: Die Erbin der Jahreszeiten

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Reihe: Die Geschichten der Jahreszeiten Bd.3
Verlag: impress
Seitenzahl: 259 Seiten
Erscheinungsdatum: 04. Februar 2016

Inhalt:
Ilea Sola Sommerkind ist eine Jahreszeitentochter. Sie kann Licht brechen und eine warme Brise herbeirufen. Wenn sie ihre Sommerkräfte einsetzt, verwandelt sich ihr sonst brünettes Haar in ein strahlendes Blond. Sie ist nicht das einzige Jahreszeitenkind, seit die Göttin Gaia ihren Söhnen erlaubt hat, sich unter die Menschen zu mischen, und dennoch ist sie etwas Besonderes, denn nur sie stammt von Sommer ab. Und so ist ihr Heim auch dasjenige, das sich der Sommergott diesmal für seinen Aufenthalt ausgesucht hat. Doch als er dabei schwer verunglückt, muss sie einen weiteren Gott beherbergen: Aviv, den Frühling. Den einzigen Jahreszeitengott, der seit fünfhundert Jahren den Frauen entsagt und die Erde gemieden hat…

Rezension:
Ich warne direkt mal hier vor, denn diese Rezension enthält Spoiler für alle die Morgentau und Abendsonne noch nicht gelesen haben.
500 Jahre sind vergangen seitdem Dahlia auserwählt wurde und zusammen mit Jesien in Hemera gelebt hat. 500 Jahre in denen es keine Wahlen mehr gibt. 500 Jahre in denen Aviv keinen Fuß auf die Erde gesetzt hat oder seine Brüder gesehen hat. Gaia hat ihren beiden letzten alleinstehenden Söhnen die Chance gegeben sich selbst eine Frau zu suchen, die dann als Tiergeist bei ihnen bleibt, wie bei Espen, dem Herbst und Nevis. Doch es kann immer nur einen Tiergeist im Reich der Jahreszeiten geben und so müsste Aviv seinen besten Freund Nutty aufgeben um für immer mit der Frau zusammen zu sein, die er liebt. Also entsagt er allen Frauen und entscheidet sich dafür ohne Liebe, aber dafür mit Freundschaft zu leben.
Sol hat die Erde in den letzten Jahren immer wieder besucht und vor 50 Jahren ein Kind gezeugt. Dieses Kind bekam eine Tochter Ilea Soa Sommerkind und da Sol erst jetzt von ihr erfahren hat, möchte er er seine Enkelin kennen lernen. Ileas Damilie heißt eigentlich Nachtblüte, da sie aber ein paar Fähigkeiten ihres Großvaters geerbt hat und auch seine Nachfahrin ist hat sie den Namen Sommerkind bekommen. Sie ist aber nicht das einzige Jahreszeitenkind, denn nachdem Jesien und Dahlia auf der Erde gelebt haben, gibt es auch Herbstkinder.
Kurz nachdem sich Sol und Ilea kennen lernen, wird er schwer verletzt und da er auf der Erde menschlich ist, bangen alle um sein Leben. Gaia schickt ihren ältesten Sohn Aviv um seinem Bruder beizustehen, der sich vom ersten Moment an zu Ilea hingezogen fühlt. Am Anfang dachte ich mir, dass es doch komisch wäre, da Aviv ja ihr Großonkel ist, aber da die vier Jahreszeiten nicht blutsverwandt sind und von Gaia erschaffen wurden, fand ich es auch vollkommen interessant zu verfolgen, wie beide ihre Gefühle voreinander verheimlichen.
Nachtblüte ist der dritte Band der Reihe, aber der erste in dem die Perspektiven wechseln. Man versteht wie Ilea sich fühlt und wie sehr sie sich zu Aviv hingezogen fühlt. Man versteht aber auch Aviv, der jetzt vor die Wahl gestellt wird zwischen seiner Freundschaft zu Nutty und seiner Liebe zu Ilea. Er ist nicht der Mann, der einfach seinen Tiergeist opfern würde, aber er ist der Mann, der vielleicht sein ganzes Leben ändern würde, um bei der Frau zu sein, die für ihn bestimmt ist.
Nachtblüte ist genau wie die beiden Vorgänger absolut packend und überraschend. Man trifft bekannte Seelen und man weiß einfach nicht wie die Geschichte enden wird und das obwohl das Ende nur noch 10 Seiten entfernt ist. Ich werde mich direkt an die letzte Geschichte machen, denn ich habe jetzt schon eine Ahnung um wen es gehen wird.


4 von 5 Schmetterlinge für die Erbin der Jahreszeiten

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