Sonntag, 21. August 2016

*Rezension* Nicole Peeler - Nachtstürme

https://www.amazon.de/Nachtst%C3%BCrme-Roman-Nicole-Peeler-ebook/dp/3453527763/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1471344151&sr=8-3&keywords=nicole+peeler
Reihe: Jane True Bd.1
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 448 Seiten
Erscheinungsdatum: 08. Dezember 2010
Originaltitel: Tempest Rising

Inhalt:
Es ist eine sturmdurchpeitschte Nacht, in der Janes Mutter auf geheimnisvolle Weise in dem Küstenstädtchen Rockabill auftaucht. Nur um sechs Jahre später wieder zu verschwinden und ihre Tochter allein zurückzulassen. Jane versucht, ein normales Leben zu führen, auch wenn die Ähnlichkeit zu ihrer Mutter und ihre Angewohnheit, oft stundenlang im aufgewühlten Meer zu schwimmen, sie zu einer Außenseiterin machen. Doch eines Tages fischt sie eine Leiche aus dem Wasser – und das bringt nicht nur einen unverschämt attraktiven Ermittler sondern auch eine Menge übernatürlicher Probleme in die Stadt ...

Rezension:
Als ich das Cover gesehen hatte, habe ich mich darauf gefreut das Buch zu lesen. Ich dachte es ginge um Jane, eine Meerjungfrau, da man auch auf dem Cover eine sieht. Das stimmt nicht so ganz. Jane ist die Tochter eines Menschen und einer Selkie. Ein Selkie ist ein Wesen, dass sich in einen Seehund oder in einen Menschen verwandeln kann.
Jane kann sich zwar nicht in einen Seehund verwandeln, aber sie liebt es im Meer zu schwimmen und kann das Wasser auch teilweise kontrollieren. Sie empfindet Kälte auch nicht so wie normale Menschen und würde auch im November ohne Jacke und Schal herumlaufen, wenn die anderen Kleinstädter nicht schon für komisch genug halten würden.
Nachdem sie eine Leiche aus dem Atlantik gezogen hat, wird sie in die Welt des Übernatürlichen hineingezogen inklusive Zwergen, Vampiren und Gestaltwandlern. Aber all diese magischen Wesen, sind nicht unbedingt so, wie man sie aus den Geschichten kennt.
Jane ist 26, lebt mit ihrem Vater am äußersten Rand der Kleinstadt Rockabill in Maine und arbeitet in einem Buchgeschäft. Nachts geht sie immer schwimmen, egal wie kalt es ist, sie muss einfach ins Wasser. Mit ihrem Vater redet sie nur über belangloses. Keiner von beiden fragt den anderen was und keiner erzählt was, sie leben beide in stiller Übereinkunft.
Man könnte sagen, dass ich etwas enttäuscht war, dass es nicht um Meerjungfrauen geht. Ich habe mir direkt mal das englische Cover angeguckt und muss sagen, dass es viel besser zur Geschichte passt. Durch das deutsche Cover hat man leider eine etwas falsche Vorstellung von der Geschichte. Aber als ich mich damit abgefunden hatte, dass es keine Nixe geben wird, konnte mich die Geschichte schon packen. 
Nachtstürme war spannend und witzig, aber umgehauen hat mich dieser Fantasyroman nicht. Es war definitiv mal was anderes, aber die dauernden Zwiegespräche von Jane mit sich selbst fand ich erst lustig, aber zwischendurch dann doch etwas nervig.

4 von 5 Schmetterlinge für diesen Fantasyroman

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