Mittwoch, 22. Juni 2016

*Rezension* Joanna Wylde - Im Bann der Rocker

http://www.amazon.de/Im-Bann-Rocker-Band-Silver-Bastards-Reihe/dp/3957611288/ref=tmm_pap_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=1462124726&sr=8-1
Reihe: Silver Bastards Bd. 1
Verlag: Lago
Seitenzahl: 496 Seiten
Erscheinungsdatum: 11. April 2016
Originaltitel: Silver Bastard

Inhalt:
Die junge Becca muss Schreckliches durchmachen: Sie wird geschlagen, missbraucht und von ihrem Stiefvater zum Sex mit den Bikern eines Motorradclubs gezwungen. Doch eines schicksalsvollen Abends begegnet sie Puck, einem Mitglied des Silver Bastards MC. Auch ihm soll sie zu Willen sein. Als er merkt, dass Becca dies nicht freiwillig tut, hat er Mitleid und befreit sie. Gebrandmarkt von ihrer Vergangenheit beschließt sie, sich ein eigenes Leben aufzubauen und sich niemals mit einem Biker einzulassen.
Fünf Jahre lang hält sie sich an ihren Vorsatz und bleibt Puck fern, obwohl sie sich vor Verlangen nach seinem muskulösen Körper verzehrt. Dann jedoch erhält sie einen Anruf, der ihre Welt aus den Fugen geraten lässt. Sie muss zurück in das Elend, aus dem sie gekommen ist – und sie kennt nur einen Mann, dem sie genug vertraut, um mitzukommen.

Rezension:
Nachdem Puck über ein Jahr in Kalifornien im Gefängnis war, erwartet ihn eine große Party zu seiner Entlassung. Auf dieser Party sieht er Becca und fühlt sich sofort von ihr angezogen. Nachdem er die Nacht mit ihr verbringt, erfährt er am nächsten Morgen, dass sie das nicht freiwillig gemacht hat, sondern von ihrem Stiefvater dazu gezwungen wird. Als er sieht wie ihr Stiefvater sie am Morgen verprügelt und erfährt, dass Becca noch minderjährig ist, macht er das für ihn einzig richtige und nimmt sie mit nach Callup. In seiner Heimatstadt lebt Becca die nächsten 5 Jahre ohne die Gewalt mit der sie aufgewachsen ist. Puck und die Silver Bastards sieht sie in den Jahren nur sporadisch und will sich auch allgemein von allen Bikern fernhalten, doch dann kommen sie und Puck sich näher.
Becca ist ein Charakter, der in ihren jungen Jahren schon sehr viel durchstehen musste und trotzdem nicht daran zerbochen ist. Sie ist sehr zwiegespalten, da sie auf der einen Seite nie etwas mit einem Biker anfangen will und sich aber andererseits von Puck angezogen fühlt. Zwischendurch war ich etwas von ihr genervt, da mich ihre ganze Art teilweise gestört hat. Ich verstehe, dass sie sich nicht wohlfühlt zwischen all den Rockern und der Gewalt, die sie damit assoziiert. Doch obwohl Puck immer für sie da war, scheint sie ihm nie wirklich zu trauen.
Puck ist zwar genau der Biker, wie man ihn sich vorstellt, aber trotzdem hat er (wie auch die anderen Silver Bastards) Werte. Niemals wird eine Frau dazu gezwungen etwas zu tun, was sie nicht will. Die Silver Bastards beschützen das, was ihnen gehört und da gehören ihre Frauen dazu. Er ist zwar schon ein ziemlicher Macho und er war mir auch nicht durchgehend sympathisch, aber die meiste Zeit schon und er war trotzdem mit der interessanteste Charakter. Er ist halt ein Biker mit allem was dazu gehört.
Auch die Nebencharaktere wie Beccas beste Freundin Danielle oder Darcy, die Old Lady vom President der Silver Bastards und auch der President Boonie selbst mochte ich sehr gerne. Es gab auch noch eine kleine Bonusgeschichte über Boonie und Darcy, die mir sehr gut gefallen hat und in der man sehr viel über ihre Geschichte erfahren hat. 
Nachdem mich Joanna Wylde mit diesem Buch wirklich von sich überzeugen konnte, werde ich auch auf jeden Fall noch ihre andere Reihe über den Reapers MC lesen.

4 von 5 Schmetterlinge für den ersten Teil der Silver Bastards

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