Donnerstag, 19. Mai 2016

*Rezension* Mirjam H. Hüberli - Stadt der Verborgenen

https://www.amazon.de/Stadt-Verborgenen-Die-Phoenicrus-Trilogie-1-ebook/dp/B00UABTEJC/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1463426395&sr=8-1&keywords=stadt+der+verborgenen
Reihe: Die Phoenicrus Trilogie Bd.1
Verlag: impress
Seitenzahl: 259 Seiten
Erscheinungsdatum: 02. April 2015

Inhalt:
»Es ist nur ein alter Brief!«, versucht Zara sich einzureden, als sie den zerfledderten Umschlag zwischen zwei Buchseiten entdeckt. Doch mit dem Fund ist nichts mehr so, wie es mal war. Sogar die wirren Erzählungen ihres senil geglaubten Großvaters ergeben plötzlich Sinn. Zara hat eine Schwester! Yosephine – verschwunden, ebenso wie all die Erinnerungen an sie. Und der Brief ist nur der Anfang einer langen Kette von Hinweisen. Zusammen mit ihrem Großvater und dem draufgängerischen, aber doch faszinierenden Ben macht sie sich auf die Suche nach Yosephine und der sagenumwobenen Stadt der Verborgenen. Nur, wie findet man einen Menschen, an den man keinerlei Erinnerung mehr hat? Und einen Ort, der nicht gefunden werden will?

Rezension:
Stadt der Verborgenen ist der erste Teil der Phoenicrus Trilogie, in der es wie der Name schon vermuten lässt auch um Phönixe geht. Diese spielen in diesem Band noch keine große Rolle und es ist noch kein richtiger Fantasyroman, aber ich denke, dass sie in den weiteren Bändern eine größere Bedeutung haben.
Zara, die Protagonistin, ist ein absoluter Tollpatsch. Sie verschläft fast immer, in ihrem Spind findet man nichts wieder und insgesamt ist sie ziemlich chaotisch. Sie kümmert sich auch um ihren Großvater, den alle für etwas verrückt halten und den ihre Eltern gerne in ein Altersheim stecken würde, da es zwischendurch immer mal wieder wirkt, als würde er den Verstand verlieren. Doch nachdem sie einen Brief findet und ein Foto, auf dem sie mit ihrer Schwester zusehen ist, fängt sie an ihrem Großvater zu glauben, denn Zara hat eigentlich keine Schwester. Sie begibt sich auf die Suche zusammen mit ihrem Großvater und Ben, dem neuen in der Schule.
Zara war ein sehr sympathischer Charakter, denn sie ist ein ganz normales Mädchen, mit normalen Problemen. Sie wirkt nicht wie jemand Außergewöhnliches und vielleicht ist sie das auch nicht.
Die Beziehung, die sich zwischen ihr und Ben anbahnt, ging mir etwas zu schnell und irgendwie schien er etwas zu perfekt. Ich konnte ihn schwer einschätzen und wusste nicht was seine Gründe waren bei dem ganzen Abenteuer mitzumachen.
Bei dem Buch hatte ich wirklich das Gefühl mal wieder etwas komplett neues zu lesen. Etwas, dass man noch nicht so aus anderen Büchern kennt. Phönixe kennt man zwar, aber hier wird ihre Geschichte ganz neu erzählt, was mir wirklich gut gefallen hat.
Ich fand es auch klasse, wie die Autorin immer mal wieder Bezüge zu Serien oder Filme gemacht hat. Als absoluter Filmfreak finde ich sowas natürlich immer toll und zwischendurch hat es mich immer wieder zum Grinsen gebracht. Allgemein fand ich den Schreibstil der Autorin sehr interessant und fesselnd. Man hat sofort in die Geschichte hineingefunden und ich war sehr überrascht, als sie plötzlich zu Ende war.

4 von 5 Schmetterlinge für den ersten Teil der Phoenicrus Trilogie 

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