Donnerstag, 7. April 2016

*Rezension* Virginia Boecker - Witch Hunter

http://www.amazon.de/Witch-Hunter-Roman-dtv-junior/dp/3423761350/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1458245040&sr=1-1&keywords=witch+hunter
Verlag: dtv
Seitenzahl: 400 Seiten
Erscheinungsdatum: 18. März 2016
Originaltitel: The Witch Hunter

Inhalt:
Als die 16-jährige Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich und den Magiern auf. Denn längst ist im Hintergrund ein Machtkampf entbrannt, und Elizabeth spielt darin eine Schlüsselrolle. Nun muss sie sich entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen.

Rezension:
Vor langer Zeit war die Magie ein Teil der Menschen und gehörte einfach dazu, bis die Pest ausbrach und viele Einwohner in Anglia umbrachte. Die Pest wurde durch Magie verschuldet und seitdem werden die Hexen gejagt.
Elizabeth ist Hexenjägerin in Upminster zusammen mit ihrem besten Freund Caleb. Keiner weiß, dass sie Hexenjäger sind, denn das Land ist durch die vielen Hexenverbrennungen in Aufruhe. Eines Nachts wird sie mit Kräutern entdeckt und in den Kerker geworfen. Sie soll in 6 Tagen auf dem Scheiterhaufen landen und sie setzt ihre letzten Hoffnungen in Caleb, doch nicht er ist es, der sie rettet, sondern einer der mächtigsten Hexenmeister, Nicholas Perevil. Durch Perevil erkennt sie, dass Magie nicht unbedingt schlecht sein muss, aber was passiert wenn Perevil erfährt, dass sie eine Hexenjägerin ist?
Elizabeth ist eine starke Persönlichkeit, die sich nicht unterkriegen lässt. Es fällt ihr nicht anderen zu vertrauen und Caleb ist der einzige der so etwas wie Familie für sie ist. Sie ist heimlich in ihn verliebt, traut sich aber nicht Caleb von diesen Gefühlen zu erzählen. Sie glaubt an das, was ihr Lehrmeister Blackwell ihr beigebracht hat: Magie ist schlecht und muss vernichtet werden. Leider ist es nicht so einfach und sie muss erst selbst erkennen, was schlecht und was gut ist. Es war wirklich interessant zu lesen, wie Elizabeth mit diesem Zwiespalt umgeht und wie sie im Laufe der Geschichte immer stärker wird und anfängt die Sachen zu hinterfragen.
Ich habe verstanden warum Caleb für sie so wichtig war, denn nach dem Tod ihrer Eltern, war er für sie da, aber trotzdem konnte ich nicht viel mit ihm anfangen. Die anderen Charaktere, die Elizabeth nach der Flucht mit Nicholas trifft haben mir persönlich besser gefallen. 
Es gab auch eine Liebesgeschichte, die nicht direkt im Vordergrund stand, aber mir dadurch noch besser gefallen hat. Sie war berührend und man hat wirklich mitgefiebert.
Das Buch ist spannend und fesselnd und ich konnte mich kaum von der Geschichte losreißen. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Beschreibungen der Ortschaften und auch der Verbrennungen selbst waren sehr detailliert und man hatte das Gefühl dabei zu sein.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Lust hat auf einen wundervollen Fantasyroman mit einer Heldin, die immer mehr erkennt, dass Magie nicht so schlecht ist wie sie immer dachte.

 5 von 5 Schmetterlinge für die Hexenjägerin Elizabeth

1 Kommentar:

  1. Hey Chantal,

    Schöne Rezension und toll, dass dir das Buch so gut gefiel!
    Ich fand es auch echt klasse, zum Glück erscheint die Fortsetzung ja schon im November. :)

    Liebe Grüße,
    Laura

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