Sonntag, 20. März 2016

*Rezension* Helen B. Kraft - Schwarzstein und Königin

http://www.amazon.de/Schwarzstein-K%C3%B6nigin-Erbe-Sieben-W%C3%BCsten/dp/3959590075/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1458245931&sr=1-2&keywords=schwarzstein+und+k%C3%B6nigin
Reihe: Erbe der Sieben Wüsten Bd.2
Verlag: Machandel Verlag
Seitenzahl: 354 Seiten
Erscheinungsdatum: 15. Februar 2016

Inhalt:
Zeyndas Leben könnte so einfach sein, wäre da nicht das Gefühl, für den Tod der eigenen Mutter verantwortlich zu sein. Oder die Tatsache, dass sie sich ausgerechnet in den falschen Mann verliebt. Zudem droht ihrem Volk auch noch ein Krieg mit den Menschen, an dem besagter Mann nicht ganz unschuldig ist.
Am liebsten würde Zeynda ihn in die Wüste schicken - bestünde nicht die Bestie, ihr zweites Ich, darauf, dass ausgerechnet Daeon den perfekten Duft besitzt und damit ihr wahrer Gefährte sein muss.

Rezension:
'Schwarzstein und Königin' spielt über 70 Jahre nach dem ersten Band und Cruth ist immer noch der Fürst der Bestien, aber ein Krieg scheint sich anzukünidgen. Ein Krieg zwischen Menschen und Bestien und auch ein Krieg zwischen den Bestien selber, denn nicht alle wollen Cruth weiterhin auf dem Thron sehen. 
Die Hauptprotagonistin Zeynda ist die einzige Tochter von Cruth, der im ersten Teil Fürst wurde und mit Nerey sein Glück gefunden hat. Schon durch den Klappentext erfährt man, dass Nerey nicht mehr lebt, was mich ziemlich überrascht hat. Aber genau so etwas macht eine Schichte real. So real eben, wie eine Geschichte voller Bestien, Hexen und Magie real sein kann. Verlust gibt es immer und auch in Sela gibt es ihn.
Zeynda wurde noch nicht von ihrem Vater anerkannt, aber nicht weil Cruth wie sein Vater Crothar ist und ewig Fürst sein möchte, sondern weil er Angst hat, seine Tochter, wie seine Frau zuvor zu verlieren. Zeynda ist ein sehr eigensinniger und mutiger Charakter, die irgendwann eine wunderbare Königin für die Bestien sein wird. Sie käm für ihr Volk und würde auch für ihr Volk sterben. Trotz allem hat sie große Schuldgefühle, weil sie sich für den Tod ihrer Mutter verantwortlich fühlt. 
Daeon ist ein Schwarzstein und somit den Wüstenbestien (Selanern) und damit Cruth treu ergeben, aber ihm wurde alles genommen und um seine kleine Schwester zu retten würde er wohl alles tun, auch wenn das bedeutet Cruth und damit Zeynda zu verraten. Durch die Folter der Feinde, ist er nicht mehr der Mann, der er vor Jahren war, als er und die Prinzessin zum ersten Mal aufeinander trafen. Er ist gebrochen.
Mein Lieblingscharakter ist und bleibt der Kobold Barrique, denn mit seinem Witz und seiner Ehrlichkeit ist er ein toller Berater.
Genauso wie der erste Teil, startet jedes Kapitel mit kleinen Zitaten aus Cruths Leben oder auch Auszüge aus seinem Tagebuch. Das gefiel mir unheimlich gut, denn dadurch bekam einen noch besseren Einblick in Cruths Leben und von der Zeit zwischen den beiden Büchern.
Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, aber durch ein paar Zeitsprünge, habe ich vorallem am Anfang etwas den Faden verloren, aber trotzdem danach sehr schnell wieder in die Geschichte hineingefunden.


4 von 5 Schmetterlinge für die Prinzessin der Bestien

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