Montag, 22. Februar 2016

*Rezension* Rick Yancey - Das unendliche Meer

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Reihe: Die Fünfte Welle Bd.2
Verlag: Goldmann
Seitenzahl: 352 Seiten
Erscheinungsdatum: 30. März 2015
Originaltitel: The Infinite Sea

Inhalt:
Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen...

Rezension:
Das Buch zeigt sehr gut was passiert, wenn Außerirdische kommen und die Welt übernehmen wollen. Am Anfang kommen Naturkatastrophen und Krankheit, aber was macht man mit denen die am Ende übrig bleiben? Man lässt sie aufeinander los. Der Moment in dem man realisiert, dass die restlichen Überlebenden der Menschheit selbst die fünfte Welle sind.
Zusätzlich zu den vier Protagonisten des ersten Buches: Zombie, Cassie, Sam und Evan, kommen jetzt auch noch Poundcake und Ringer dazu. Ringer stellt von Anfang an die angeblichen Beweggründe der Anderen in Frage und zweifelt an Evans Aussagen. Wozu brauchen körperlose Wesen einen realen Planeten und wozu brauchen sie dann Kindersoldaten?
Während mir Ringer im ersten Teil noch nicht ganz sympathisch war, hatte sie hier eine größere Rolle und man konnte sie etwas besser verstehen. Cassie überzeugte auch in diesem Teil mit ihrer Stärke und ihrer Überzeugung, dass man niemals die Hoffnung aufgeben sollte.
Dieser zweite Teil konnte mich nicht ganz so überzeugen, wie der erste Band. Der Prolog lässt einen schockiert zurück und man fragt sich, was jetzt noch kommen wird. Aber danach scheint nicht mehr ganz so viel zu passieren. Man erfährt ein bisschen über die Vergangenheit der einzelnen Personen und auch was jetzt passiert. Aber das was passiert, wird direkt aus verschiedenen Sichten erzählt und dadurch wird das Buch etwas in die Länge gezogen. Es konnte mich einfach nicht so fesseln und das fande ich wirklich schade. Zwischendurch war es zwar spannend, aber meistens dümpelt die Geschichte so vor sich hin. Erst zum Ende hin konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und erst da hatte ich das Gefühl das Rick Yancey das volle Potenzial aus der Geschichte raus holte. Trotzdem werde ich den dritten Teil lesen, sobald er rauskommt, da ich unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.


3 von 5 Schmetterlinge für einen schwachen zweiten Teil

1 Kommentar:

  1. Hallo Chantal,
    Wie schade, dass die der zweite Band nicht so gut gefallen hat. :(
    Ich fand ihn sogar sehr viel besser als den ersten,
    aber bei der Reihe scheiden sich ja sowieso die Geister. ;)
    Ich hoffe, dass dich Band 3 wieder mehr überzeugen wird!

    Liebe Grüße,
    Laura

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