Donnerstag, 28. Januar 2016

*Rezension* Rebecca Wild - 1001 Kuss: Djinnfeuer

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Verlag: impress
Seitenzahl: 253 Seiten
Erscheinungsdatum: 07. Januar 2016

Inhalt:
Rani wurden schon früh Geschichten über die Djinn, deren Grausamkeit und List ins Ohr geflüstert. Kein Wunder also, dass ihr Herz zu rasen beginnt, sobald sie irgendwo ein goldfarbenes Glühen wahrnimmt. Für eine Piratentochter ist sie extrem abergläubisch. Doch dann fällt ihr bei einem Beutezug ein verwunschenes Fläschchen in die Hände. Rani kann ihr Glück kaum fassen, schließlich muss der Djinn, der darin gefangen ist, ihr nun drei Wünsche erfüllen. Das klingt zu gut, um wahr zu sein – und das ist es auch. Denn der Geist ist nur an einem interessiert: seine Freiheit wiederzuerlangen. Und als Anführer der Djinn ist er es gewohnt, seinen Willen durchzusetzen...

Rezension:
Rani ist eine Piratentochter und sehr abergläubisch. Auf einem gekaperten Schiff fällt ihr eine Flasche in die Hände. Bevor sie aber realisieren kann, was genau das bedeutet, von einer Welle über das Schiff geschleudert und kommt erst am Strand wieder zu sich, zusammen mit einem Djinn.
Djinn sind hinterhältig und nicht die netten Wunscherfüller aus dem Disneyfilm. Sie haben keine eigenen Körper und besetzen dann andere oder können wenn sie stark genug sind, auch eigene Körper. Jaal ist so ein Djinn. Er hat mehr Macht, als Rani es anfangs annimmt.
Rani wirkt zwischendurch jünger als ihre 17 Jahre, sie ist sehr wankelmütig und zu unbedacht. Sie verliebt sich sofort, wenn sie jemanden sieht, der hübsch ist. Erst ist es Kazim und später ein Prinz. Bei ihren Wünschen scheint sie nicht wirklich nachzudenken, sondern sich sofort etwas zu wünschen, obwohl sie die List der Djinn durch Geschichten kennt. Dadurch entstehen wirklich witzige Momente, denn die Wünsche werden ihr nicht unbedingt so erfüllt, wie sie es sich vorgestellt hat.
Im Laufe der Geschichte machen beide Charaktere eine Wandlung durch. Jaal wirkt zwischendurch immer menschlicher, auch wenn weder er, noch Rani es wirklich bemerken. Rani selbst erkennt, dass ein hübsches Gesicht nicht alles ist und ist insgesamt etwas reifer geworden.
Man findet sich schnell in dem Buch schnell zurecht, da die Autorin einen tollen Schreibstil hat, bei dem man die Charaktere und auch die Orte direkt vor sich sieht. Leider gefielen mir die abrupten Perspektivenwechsel nicht so gut, denn es wechselt immer wieder zwischen Rani, Amare und Anadil. Man musste immer wieder neu hineinfinden und das hat mich dann schon etwas gestört.
Das Buch zeigt, dass man immer vorsichtig sein sollte mit dem, was man sich wünscht. Es gibt vielleicht immer Konsequenzen. Außerdem zeigt das Buch, dass Liebe sich nicht auf das Geschlecht beziehen sollte. 
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob mir das Ende wirklich gefallen hat. Es war in sich abgeschlossen und ich denke auch nicht, dass es noch einen zweiten Band geben wird, aber ich hätte gerne noch mehr erfahren über Rani und ihre Zukunft.


4 von 5 Sterne für diese orientalische Piratengeschichte aus 1001 Nacht.

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