Sonntag, 13. Dezember 2015

*Rezension* Tanja Heitmann - Nebelsilber

http://www.amazon.de/Nebelsilber-Tanja-Heitmann/dp/3570161218/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1448488722&sr=8-1&keywords=tanja+heitmannVerlag: cbt
Seitenzahl: 400 Seiten
Erscheinungsdatum: 23. November 2015

Inhalt:
Als die siebzehnjährige Edie mit ihrem Vater in ein einsames Haus im Wald zieht, will sie eigentlich nur ihren Liebeskummer bewältigen. Das abgeschiedene Wasserruh ist jedoch ein Ort voller Mythen, die einen unwiderstehlichen Reiz auf sie ausüben. Als plötzlich der vor zehn Jahren verschollene Silas Sterner vor ihr steht, kann er sich nur daran erinnern, dass ihr Herzschlag ihn zurückgebracht hat. Doch im Nebel des Erlenwalds lauert eine dunkle Macht darauf, Silas wieder in die Nachtschatten tief im Erdreich unter Wasserruh zu locken. Edie gerät in ein Netz aus alten Geheimnissen und Lügen, während das Band zwischen ihr und Silas immer stärker wird – bis es plötzlich zu reißen droht, als sie der Wahrheit zu nahe kommt.

Rezension:
Ich war sehr gespannt auf das Buch, denn schon allein das Cover hat mich in seinen Bann gezogen. Ich kam auch wirklich sehr schnell in das Buch rein und es konnte mich wirklich fesseln. Die ganze Geschichte mit dem Erlenkönig und die Mythen und Sagen um Wasserruh fand ich wirklich interessant.
Die Charaktere wurden super beschrieben und ich konnte sie direkt vor mir sehen, vorallem Edie gefiel mir anfangs sehr gut. Sie wirkte selbstbewusst und stark, mir gefiel auch, dass sie offen für die 'Magie' war. Sie spürte und sah mehr, als andere Menschen. Mir gefiel auch, dass sie den Herzschlag von Silas schon wahrnimmt, bevor sie überhaupt bemerkt, dass es seiner ist.
Der Anfang war wirklich sehr gelungen und ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen, leider blieb es nicht das ganze Buch so fesselnd.
Edie konnte mich am Anfang zwar noch überzeugen, aber im Laufe der Geschichte konnte ich ihre Handlungen kaum noch nachvollziehen. Sie machte vieles überstürzt und ohne nachzudenken und das war für mich sehr unverständlich, denn dadurch wirkte sie zwischendurch viel jünger, als sie eigentlich war.
Silas fand ich sehr toll gelungen, denn er wirkte gleichzeitig, wie der kleine Junge, der verschwand, aber auch wie jemand, der vieles erlebt hat und dadurch an Reife gewonnen hat. Aber ich fand es sehr schade, dass die Beziehung zwischen den beiden ohne viel Tiefgang war. Mir fehlte es in der ganzen Geschichte zwischendurch an Tiefe.
Trotzdem fand ich das Buch sehr interessant mit seiner Geschichte, auch wenn sie mich nicht komplett überzeugen konnte. Der Schreibstil war detailliert und flüssig zu lesen, denn die Autorin hat es geschafft, das Düstere und Magische perfekt zu beschreiben. Insgesamt muss ich aber zugeben, dass mir das Buch nicht so gefallen hat, wie erhofft.


3 von 5 Schmetterlingen für diese düstere Geschichte

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