Dienstag, 28. Juli 2015

*Rezension* Nora Roberts - Töchter des Feuers

http://www.amazon.de/T%C3%B6chter-Feuers-Roman-Irland-Trilogie-Band/dp/3442384125/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1437561940&sr=8-1&keywords=t%C3%B6chter+des+feuers
Reihe: Irland Trilogie Bd.1
Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 416 Seiten
Veröffentlichung: 20. Oktober 2014 (Die Erstauflage ist von 1998)
Originaltitel: Born in Fire

Inhalt:
Maggie Concannon liebt ihre Arbeit als Glasdesignerin über alles. Begabt und eigenwillig, lebt sie völlig zurückgezogen inmitten der windumtosten Hügel Westirlands. Eines Tages besucht sie der von ihren Kunstwerken völlig faszinierte Galeriebesitzer Rogan Sweeny in ihrem einsamen Studio. Und er merkt schnell: Er möchte nicht nur die Künstlerin, sondern auch die wunderbar lebendige und attraktive Frau für sich gewinnen. Doch Maggie hat ihre eigenen Vorstellungen vom Leben – und der Liebe …

Rezension:
Das Cover ist wunderschön und gefällt mir wirklich gut, viel besser als die, der vorherigen Auflagen.
Die beiden Hauptprotagonisten Margaret Mary Concannon und Rogan Sweeny sind das komplette Gegenteil voneinander, die beiden sind wie Feuer und Wasser. (Dadurch passt auch der Titel meiner Meinung nach perfekt) Maggie ist eine temperamentvolle, launische und unabhängige Künstlerin, die nach ihrem eigenen Zeitplan lebt. Rogan hingegen ist ein beherrschter Galeriebesitzer und Kunstliebhaber.
Maggie lebt in einem kleinen Dorf in Irland und hat dort ihr eigenes kleines Atelier. Sie ist kein leichter Charakter, denn sie ist sehr willensstark und sagt oft, was sie denkt. Ihr Vater starb vor 5 Jahren, hat aber immer alles dafür getan, damit seine Tochter ihren Traum Glasbläserin zu werden, erfüllen kann. Mit ihrer Mutter hat sie kein gutes Verhältnis und kann zwischendurch auch nicht verstehen, warum ihre Schwester Brianna sich so für sie aufopfert. Wie kann man als Mutter seinen Kindern gegenüber so verletzend sein?!
Rogan will Maggies Kunst unbedingt für seine Galerie haben und reist von Dublin nach Clare, um die Künstlerin für sich zu gewinnen. Er ist immer kontrolliert, aber sobald er mit Maggie zusammen ist, lässt seine Kontrolle immer wieder nach.
Ich wusste manchmal nicht, ob ich ihn wirklich sympathisch fand und dann waren da auch wieder Momente in denen mir klar war, dass er einfach das perfekte Gegenstück zu Maggie war.
Ich finde es immer wieder schön, wie Nora Roberts alles beschreibt ohne dabei langatmig oder langweilig zu werden. Sie beschreibt die Berufe so, dass man selbst einen Einblick bekommt. Es wird nicht nur gesagt, dass Maggie Glasbläserin ist, sondern man erlebt wie sie das Glas bläst, Farben hinzumischt und etwas wundervolles erschafft. Auch die Charaktere sind klar und man hat das Gefühl man würde sie kennen.
Es ging auch nicht nur um Rogan und Maggie, sondern auch um andere Personen, wie Rogans Großmutter, die in diesem Band die Liebe finden.
Nora Roberts schreibt keine einfachen und kitschigen Liebesromane, sondern toller Geschichten voller Gefühle und starker Charaktere.


4 von 5 Federn für den ersten Band der Irland Trilogie

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