Sonntag, 7. Juni 2015

*Rezension* Caroline Kepnes - YOU - Du wirst mich lieben

Verlag: Egmont INK
Seitenzahl: 512 Seiten
Erscheinungsdatum: 07. Mai 2015
Originaltitel: YOU

Inhalt:
Als die Studentin Guinevere Beck die Buchhandlung betritt, in der Joe arbeitet, ist er augenblicklich hingerissen von ihr. Sie ist all das, was er will: wunderschön, tough, clever und so sexy. Zum Glück bezahlt sie ihren Einkauf mit ihrer Kreditkarte, denn so kann Joe tun, was jeder normale Mensch in dieser Situation tun würde: Er googelt ihren Namen. Doch dabei bleibt es nicht. Schon bald ist Joe besessen von Beck, beginnt sie zu stalken. Mehr und mehr findet er über sie heraus, hackt ihren Facebook- und Twitter-Account, durchsucht ihre Wohnung. Er inszeniert eine Reihe von makabren Ereignissen, die Becks Welt Stück für Stück zerstören – und sie direkt in seine offenen Arme treiben. Bald kann Beck gar nicht anders als sich in den seltsamen, aber irgendwie charismatischen Typen zu verlieben, der wie für sie gemacht scheint … Eines nach dem anderen räumt Joe alle Hindernisse aus dem Weg, die sich zwischen ihn und Beck drängen. Und schreckt dabei auch nicht vor Mord zurück.

Rezension:
Ich weiß eigentlich nicht wirklich genau, was ich über dieses Buch sagen soll. Abgesehen davon, dass es mich wirklich irritiert und auch sehr verwirrt hat.
Ich habe es gelesen, weil der Klappentext mich absolut gereizt hat und ich konnte es gar nicht erwarten das Buch zu lesen. Aber irgendwie hatte ich es mir anders vorgestellt.
Es wurde komplett aus seiner Sicht geschrieben, was wirklich mal was anderes war. Aber richtig gefesselt hat es mich nicht. Er verfolgt sie zwar und liest ihre E-Mails, aber sie kriegt ja nichts von alledem mit. Das macht es schon ein wenig spannend, aber so richtig reingekommen bin ich nicht.
Es dümpelt so vor sich hin und es passiert nicht wirklich was. Er bringt zwar jemanden um, aber selbst das ist nicht wirklich unheimlich. Es war einfach sehr flach und hat mich enttäuscht. Vielleicht hab ich einfach zu viel erwartet.
Andererseit wollte ich trotzdem unbedingt wissen, wie es endet. Aber es hat genauso geendet, wie ich es erwartet habe, also war es somit teilweise vorhersehbar.
Was mich aber wirklich irritiert hat, war dass ich ihn nicht gehasst habe, nicht hassen konnte. Eigentlich ist es klar: Man hasst die Bösen und mag die Guten.Ende. Aber dieses Mal war es nicht so. Man konnte 'die Guten' nicht wirklich mögen, weil sie nicht mögenswert waren. Genauso wenig konnte man 'den Bösen' nicht wirklich hassen.Was jetzt nicht heißen soll, dass ich auf seiner Seite war oder ihn mochte. Aber man kann ihn einfach nicht wirklich hassen. Und genau das hat mich so sehr verwirrt. 
Insgesamt war das Buch okay. Aber ein Buch sollte viel mehr sein, als nur okay. Es sollte spannend sein, jemanden fesseln können. Aber dieses Buch konnte es leider nicht.

3 von 5 Federn für 'nur okay'

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